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Dancing Queen

Mistviech

Ein wahres Wort

Nancy Pelosi

“Impeachment is so divisive to the country that unless there’s something so compelling and overwhelming and bipartisan, I don’t think we should go down that path, because it divides the country. And he’s [comp. Trump] just not worth it.”

(zitiert aus der „Washington Post“ vom 12.3.2019)

Tiefenstruktur einer Partei

Frau Edith Mühlberghuber und Herr Peter Gerstner (beide aus NÖ) sind aus dem „Deutschen Reich“ ausgetreten. Wie sie da hineingekommen sind, wollen sie nicht sagen (Mühlberghuber) oder wissen sie nicht (Gerstner): Er sei „nicht aktiv eingetreten“. Beim Deutschen Reich handelt es sich übrigens um eine Facebook-Gruppe, deren Motto lautet, dass das Deutsche Reich von 1871 fortbesteht. Und wo Einträge stehen wie: „Kein einziger Jude ist durch eine Tötungskammer umgebracht worden“ und „Adolf Hitler über die, die das deutsche Volk ausplündern“.

Haben wir schon gesagt, dass Mühlberghuber und Gerstner Abgeordnete der FPÖ zum österreichischen Nationalrat sind? Zweifellos Einzelfälle.

Ebenso wie es natürlich ein Einzelfall ist, dass in der Facebook-Gruppe „FPÖ-Fan-Klub“ üble Hasspostings gegen die SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner abgesondert wurden („Brennt dir der Tamponfaden, oder was?“). Dies und Ärgeres stand einen ganzen Tag auf der Seite (die von Harald Vilimsky gelikt wurde). Entschuldigung des Administrators: Er habe einen Schlaganfall gehabt, und „das Wetter war sehr windig, dadurch konnte ich mich kaum bewegen“.

Inzwischen ist das gelöscht, und das „Deutsche Reich“ muss ohne die beiden FPÖ-Abgeordneten (die auf die Republik vereidigt sind) auskommen. Wer nicht blind sein will, der kann die Tiefenstruktur dieser Partei erkennen.

(Hans Rauscher, 11.3.2019, Der Standard)

Sicherungshaft

Einmaliges Angebot

Felsen

Verfassungsspompanadeln

Der Kanzler muss sich ärgern. In Österreich, dem Amtsblatt der Republik (die Krone wird sich schön giften!), hat Sebastian Kurz beschieden, dass er „absolut kein Verständnis“ für die Verfassungsspompanadeln aufbringt, mit denen ihm die Opposition seine Sicherungshaft madigmacht.

Sicherheit braucht Absolutismus! U-Haft und Schubhaft reichen gegen Terroristen und Defätisten nicht aus, schon gar nicht unter einem Innenminister Kickl. Was wir brauchen, ist eine Art intuitionsgesteuerter Vorsorge. Das sollten sich auch jene juristischen Bedenkenträger und „Experten“ hinter die Ohren schreiben, gegen die Kurz die Autorität eines souverän absolvierten Studienabbruchs ins Treffen führen kann. Wie funktioniert die Gefahrenerkennung? Zuerst müssen wir uns vom Klischee freimachen, in einen Menschen könne man „nicht eineschaun“.

Türkis-Blau kann überall eineschaun! Merkts euch des amoi! Konkretes Gesetz brauchen wir keins, nur eine Blankovollmacht. Denkbar wären Facebook-Abstimmungen, bei denen statt Freunden Feinde gesucht werden. Eine Staffel berittener Nasenbären im Innenministerium, die auf zehn Kilometer gegen den Wind erschnüffeln, wer Übles im Schilde führt. Vertrauensbeamte, die die Bevölkerung mit sicherem diagnostischem Exekutivblick auf schlechte Absichten hin durchmustern. Denn das Böse ist immer und überall: vor allem natürlich beim Ausländer.

(Christoph Winder, 11.3.2019, Der Standard)

Lehrmeister

Die Guten ins Töpfchen…

Neuinterpretation