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DAS AUSHILFSMODELL

Meine Eltern und ich wohnen in einem kleinen Dorf in Bayern. In dieser Ortschaft ist eigentlich nichts los, denn es gibt hier nur zwei Gasthäuser, eine Schule, einen Kindergarten und einen kleinen Supermarkt. Mein Vater ist Lehrer an der Schule und hat in den vergangenen Jahren eine Zweigstelle der Volkshochschule aufgebaut. Und so gibt es wenigstens ein paar Kurse, die von der Dorfbevölkerung sehr gut angenommen werden. Mein Vater, er ist immerhin schon 57 Jahre alt, hat schon Bastelkurse, Keramikkurse und auch Sprachkurse organisiert.

Letzten Herbst kam dann der Knüller, denn mein Vater organisierte erstmals einen Aktzeichenkurs, denn er war ja selbst künstlerisch sehr begabt. Als das Kursprogramm für Herbst und Winter am Gemeindehaus angeschlagen war, herrschte helle Aufregung hier im Ort, denn so etwas hatte es bislang noch nicht gegeben. Hier waren alle so schrecklich konservativ und niemand hätte sich vorstellen können, dass ausgerechnet hier mal so ein Zeichenkurs stattfindet. Ich helfe meinem Vater immer bei den Kurseinteilungen und deshalb bekam ich mit, dass beim Aktkurs sämtliche 20 Plätze schon innerhalb von zwei Tagen ausgebucht waren.

Es hatten sich zwei Frauen und 18 Männer angemeldet, darunter auch Reinhard, Peter und Harald. Die drei stecken immer beisammen und besuchen die letzte Klasse der Oberstufe jenes Gymnasiums, an dem ich vor zwei Jahren mein Abitur abgelegt hatte. Sie waren also 18 Jahre jung und ich kannte die drei natürlich recht gut, insbesondere Harald, denn der wohnt im Nachbarhaus. Hätte ich nicht gedacht, dass sich die drei Jungs fürs Zeichnen interessieren, aber es war wohl eher die Aussicht, ein Aktzeichenmodell zu sehen, was die drei bewogen haben dürfte, sich bei diesem Kurs anzumelden. Ich musste schon ein bisschen schmunzeln, als ich Harald und seine zwei Freunde auf die Teilnehmerliste setzte, aber ich gönnte ihnen durchaus das Vergnügen.

Der Zeichenkurs fand im Schulhaus immer am Mittwoch statt und dauerte jeweils von 19 bis 22 Uhr. Der erste Kurstag war am 3. Oktober, der letzte Kurstag am 5. Dezember. Es waren also insgesamt 10 Abende vorgesehen. Mein Vater hatte eine 23jährige Kunststudentin ausfindig gemacht, die für 100 Euro pro Abend Modell stehen sollte. Sie hatte ein Auto und konnte daher in unser Dorf kommen. Ich kannte sie nicht näher, denn ich studiere an der naturwissenschaftlichen Fakultät. Ach ja, ich habe mich noch gar nicht vorgestellt. Ich heiße Katharina, bin 21 Jahre alt, habe brünette Haare, bin 170 cm groß, wiege 54 Kilo und habe eine ziemlich sportliche Figur.

Der 17. Oktober war für mich vorerst ein Tag wie jeder andere. Ich war bis zum Nachmittag auf der Uni und fuhr dann mit der Schnellbahn nach Hause. Dann ging ich eine halbe Stunde lang laufen und duschte mich. Wie üblich richtete Mutter für 18 Uhr das Abendbrot und so saßen dann eben meine Mutter, mein Vater und ich beim Esstisch. Das Abendessen wurde jäh durch das schrille Läuten des Telefons unterbrochen. Mein Vater hob den Hörer ab, meldete sich mit „Ebner hier“ und schaute plötzlich ziemlich finster drein.

„Was heißt, Sie sind am Flughafen und checken gerade ein?“ fragte mein Paps und fuhr fort: „Hätten Sie mir das nicht früher sagen können, damit ich einen Ersatz für Sie finde!“

Vater kam ziemlich wütend an den Esstisch zurück und sagte: „Meine liebe nette Kunststudentin hat sich plötzlich in den Kopf gesetzt, ihren spanischen Freund zu besuchen. Wie soll ich innerhalb einer Stunde ein anderes Modell organisieren?!“

Da sagte meine Mutter: „Es könnte ja Katharina einspringen!“ Ich fiel aus allen Wolken, denn damit hatte ich nicht gerechnet und konnte mir das auch absolut nicht vorstellen. Ich kann mich doch nicht ausziehen, noch dazu vor Leuten, die ich kenne, die im selben Dorf wohnen und denen ich fast täglich begegne. Nein, das kam nicht in Frage!

Doch Paps: „Katharina, das ist ein Notfall. Ach, bitte mach es, Du bekommst ja auch für den Abend 100 Euro. Du wirst sehen, es ist nicht so schlimm wie Du denkst!“ Das Geld reizte mich schon, aber ganz ausziehen? Und so schlug ich vor: „Also im Bikini würde ich es machen, ist zwar auch nicht angenehm, sich vor 20 Leuten im Bikini zu zeigen, aber das könnte ich mir vorstellen!“

Meine Mutter: „Das wäre doch eine Lösung, oder?“ Doch Paps: „Ein Aktmodell muss nun mal ganz nackt sein, anders geht das nicht!“ Meine Mutter: „Katharina, Dein Vater hat leider recht, Du musst schon alles ablegen, aber Du wirst sehen, dass das halb so wild ist. Du hast Dich schnell daran gewöhnt und dann macht Dir das sicher nichts mehr aus!“

Ich: „Soll mich Harald, Peter und Reinhard nackt sehen?“

Paps: „Ich denke, es schadet Dir auch nicht, denn das könnte Dir vielleicht helfen, Deine Schüchternheit abzubauen!“ Schließlich stimmte ich zu und während meine Eltern fertig aßen, brachte ich keinen Bissen mehr hinunter. Paps: „Du kannst Dich schon herrichten. Lass Uhr und Schmuck zu Hause, denn das stört beim Aktzeichnen. Ich möchte, dass Du vollständig nackt bist!“

Das saß jetzt doppelt, denn das machte mir noch bewusster, in welch entblößtem Zustand ich die nächsten drei Stunden sein werde. Ich ging also in mein Zimmer und wechselte meinen Jogger gegen Jean und T-Shirt. Noch eine Jacke darüber und ich verließ mit Paps das Haus. Wortlos stieg ich ins Auto und nach zwei Minuten waren wir schon beim Gemeindehaus angelangt, wo auch die Klassenräume der Schule untergebracht sind. Wie in Trance ging ich mit meinem Vater nach oben in den zweiten Stock. War das alles ein Traum? Nein, es war Wirklichkeit. In ein paar Minuten werde ich ausgezogen vor 20 Leuten aus unserem Dorf stehen. Einfach ein Wahnsinn. Jetzt hatte ich echt Angst, doch zum Fürchten blieb mir kaum Zeit, denn vor der Klasse standen schon die Kursteilnehmer und sahen mich erstaunt an.

Harald: „Katharina, wirst Du heute Modell sehen?“

Während Paps die Klasse aufsperrte, sagte er: „Ja, unser bisheriges Modell ist ausgefallen und meine Tochter wird daher für sie einspringen!“

Mitten in dem Klassenzimmer war ein kleines Podest mit einer Decke, die Tische und Stühle waren ringsum angeordnet, sodass man mich von allen Seiten sehen wird können. Ziemlich wortlos nahmen die Kursteilnehmer ihre Plätze ein und es herrschte eine ganz gespannte Stimmung. Alle wussten, dass ich mich nun ausziehen werde und sicher waren schon alle gespannt, mich nackt zu sehen. Auch ich war total angespannt, denn mir war bewusst, dass ich in wenigen Augenblicken nackt und bloß vor allen dastehen würde. Paps deutete auf eine Ecke im Raum, wo sich ein Tisch befand und sagte: „Katharina, wenn Du Dich jetzt bitte ausziehst!“

Ich hatte immer noch einen Funken Hoffnung, nicht alles ablegen zu müssen und fragte im Flüsterton: „Wirklich alles?“

Doch er: „Ja sicher, Du musst ganz nackt sein!“

Meine Anspannung war jetzt am stärksten, denn jetzt musste ich mich tatsächlich ausziehen. Bedächtig legte ich meine Jacke ab und schlüpfte gleichzeitig aus den Schuhen. Ich war ziemlich nervös als ich nun meine Jeans abstreifte und dann mein T-Shirt über den Kopf zog. Jetzt war ich wirklich nur mehr notdürftig bekleidet: Ein BH und ein winziger Slip! Ich hakte den Büstenhalter auf, zog ihn aus und legte ihn mit zittrigen Händen zu den übrigen Sachen. Den Slip auszuziehen, war jetzt wohl das unangenehmste und deshalb zog ich ihn mit einem schnellen Ruck herunter. Ich hatte den Kursteilnehmern den Rücken zugekehrt und konnte deshalb auch nicht sehen, ob sie meine Entkleidung verfolgten, aber nun musste ich mich umdrehen und zum Post gehen, und zwar so, wie ich nun war: splitterfasernackt! Das war sicher der schlimmste Moment in meinem ganzen Leben, denn das ganze war mir so unsagbar peinlich und ich wünschte mir, dass sich der Boden öffnet und ich könnte darin versinken. Mir war klar, dass 21 Augenpaare auf mich gerichtet waren, aber ich konnte einfach niemanden ansehen. Ich bin aus Scham fast gestorben. Der Weg von der Ecke aufs Podest schien mir unendlich lang und ich überlegte kurz, ob ich mich mit den Händen meine Blößen notdürftig bedecken soll. Nein, das war auch nichts, denn dann hätten ja alle gesehen, wie sehr ich mich schäme. Dabei musste ich daran denken, dass man nun wohl alles von mir sehen würde, jedes Detail, denn mein Schambereich war ja vollständig epiliert. Da mich mein Vater seit meiner Kindheit nie mehr nackt gesehen hat, wusste er natürlich nicht, dass ich unter ganz blank bin. Ich schämte mich unendlich, dass Paps mich nun so sehen konnte und es war sehr demütigend, dass mich die Kursteilnehmer von Kopf bis Fuß musterten. Die ganze Aufmerksamkeit war auf mich gerichtet und man hätte eine Stecknadel fallen hören.

Ich bestieg nun also das Podest und Paps erklärte mir, welche Haltung ich einnehmen sollte. Dann wies er seine Kursteilnehmer an, mit der ersten Skizze zu beginnen. Ich stand wahrhaftig hier, vollkommen nackt und ließ mich betrachten. Meine Beine waren etwas gespreizt und meine Hände hatte ich in die Hüften gestützt. Warum bloß musste mein neuer Freund heute Abend eine Familienfeier haben? Wir hätte ins Kino gehen können oder sonst irgendetwas unternehmen. Dann wäre ich in der Stadt geblieben und wäre mit dem 23-Uhr-Zug nach Hause gekommen. Dann stünde ich nicht hier und musste mich nicht begaffen lassen. Was würde wohl mein Freund dazu sagen, dass ich hier vollständig entblößt vor 20 Leuten dastehe?

Zuerst fixierte ich einen Punkt an der Wand, damit ich nicht in die Gesichter der Leute schauen musste, doch nach ein paar Minuten wanderten meine Augen umher und ich sah mir die Gesichter der Hobbykünstler an. Alle konzentrierten sich darauf, meinen Körper zu betrachten und meine Rundungen zu Papier zu bringen. Irgendwie war es ein komisches Gefühl mit anzusehen, wie jeder Millimeter von mir unter die Lupe genommen wurde. Es war auch recht anstrengend, ganz ruhig dazustehen und sich nicht zu bewegen. Schon sehr bald kam mir vor, dass ich meinen Körper gar nicht mehr richtig spüre und ich war unendlich froh, dass ich mich nach einer Viertelstunde etwas auflockern konnte.

Doch dann musste ich schon die nächste Pose einnehmen. Ich musste mich um 180 Grad drehen, sodass nun jene, die bislang meine Rückseite zu Gesicht bekommen hatten, mich jetzt von vorne sehen konnten. Diesmal musste ich meine Hände im Nacken verschränken. Auf diese Weise bekamen alle sowohl meine Vorderseite als auch meine Rückseite zu sehen. Meine Zurschaustellung war also umfassend und ohne jede Einschränkung. Das ging nun also bis 20.30 Uhr und alle 15 Minuten hatte ich die Stellung zu wechseln.

Dann endlich machten wir eine Pause. Ich hätte mir während der Pause gerne etwas angezogen, doch Paps meinte: „Katharina, es zahlt sich gar nicht aus, bleib ruhig so!“ Und so blieb ich auch in der Pause so wie ich eben war, nämlich nackt. Eine Kursteilnehmerin hatte Kuchen mitgebracht und gab nun allen ein Stück davon, so auch mir. Und auch eine Tasse Tee bekam nun jeder aus einer Thermoskanne eingeschenkt. Ich stand neben einem Tisch, hatte dort meinen Becher abgestellt und aß meinen Kuchen, also sich nun Harald, Peter und Reinhard zu mir gesellten. Es war einfach unglaublich, aber die drei Jungs standen nun bei mir und versuchten, ins Gespräch zu kommen. Eine ganz eigenartige Situation, denn sie waren komplett angezogen, ich jedoch vollständig nackt. Noch peinlicher konnte es wohl nicht kommen und da sagte Harald: „Katharina, Du siehst wirklich verdammt hübsch aus. Ich hätte mir nicht gedacht, dass wir ausgerechnet Dich heute nackt sehen!“

Ich antwortete: „Ich mir auch nicht, aber ich bin kurzfristig eingesprungen!“ Und Peter: „Sag, macht Dir das gar nichts aus, dass wir Dich so sehen?“ Natürlich machte es mir etwas aus, aber das wollte ich nicht zugeben: „Nein, überhaupt nicht, ist doch ganz normal!“ Wenn die drei gewusst hätten, wie peinlich mir das ganze war, aber gerade das wollte ich nicht zeigen!

Die Uhr an der Wand zeigte 20.50 Uhr als wir fortsetzten und ich nahm nun wieder eine Pose ein. Etwas mehr als eine Stunde musste ich noch durchhalten. Niemand hatte mich bislang so ausgiebig in allen Einzelheiten betrachten können und nun kannten 20 Leute aus dem Ort meinen Körper in- und auswendig. Wenn sie mich auf der Straße sehen, werden sie stets meinen entblößten Anblick vor sich haben.
Punkt 22 Uhr war der Kursabend beendet und ich konnte zurück zur hinteren Ecke gehen, um mich endlich wieder anzuziehen. Da sagte nun Peter: „Herr Ebner, wird uns Katharina auch nächste Woche Modell stehen?“

Nein, nur das nicht, Vater wird wohl wieder ein andere Modell auftreiben. Doch Paps sagte: „Wenn Ihr unbedingt wollt, dass Euch Katharina weiterhin Modell steht, dann werde ich mit ihr reden. Vielleicht kann ich meine Tochter dazu überreden!“

Wie konnte er mir das antun? Nein, ich werde mich nicht dazu überreden lassen, denn dann müsste ich noch sieben solche Abende durchstehen! Nachdem alle gegangen waren, fuhr ich mit Paps nach Hause und fragte ihn: „Sag, hast Du das ernst gemeint. Dass ich auch für den Rest des Kurses Modell stehen soll?“

Doch er: „Ja, warum nicht, Du hast Deine Sache perfekt gemacht und alle waren begeistert von Dir. Also ich könnte mir kein besseres Modell vorstellen!“

Ich: „Du, da muss ich mal darüber schlafen!“

Soll ich berichten, wie es weitergegangen ist?